Kapitallebensversicherung

Filed Under (Finanzen) by admin on 15-02-2011

Aufgrund der Tatsache, dass Deutschland eine schrumpfende Bevölkerung aufweist, wird der Anteil der nicht mehr arbeitenden Menschen, die keine Beiträge mehr in die Rentenversicherung abführen, immer größer. Dies wird in der Zukunft zu großen Problemen der GRV (gesetzlichen Rentenversicherung) führen. Daher wird die private Vorsorge, beispielsweise mit einer Kapitallebensversicherung, immer wichtiger, denn nur diese kann den Lebensstandard im Alter sichern. Die Kapitallebensversicherung zahlt die Versicherungssumme im Erlebens- oder im Todesfall. Somit ist es eine kombinierte Vorsorge für den Sparvertrag und den Todesfall.

Ziele einer Kapitallebensversicherung
Mit der Kapitallebensversicherung verfolgt der Versicherte zwei Ziele:
* Die Vermögensbildung
* Die Absicherung seiner Hinterbliebenen im Todesfall
Somit ist die Kapitallebensversicherung eine Kombination aus Todesfallabsicherung und Sparvorgang. Die Versicherungssumme wird entweder zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt oder auch im Todesfall ausgezahlt.

Die Kapitallebensversicherung oder auch Lebensversicherung genannt, zählt genau wie die Rentenversicherung bereits seit Jahrzehnten zur beliebten Altersvorsorge-Möglichkeit in Deutschland.
Nach der Festgeldanlage ist die Kapitallebensversicherung die am meisten genutzte Kapitalanlage Deutschlands. Neben einer vergleichbar hohen Rendite ist ebenso die hohe Sicherheit der angelegten Gelder ein großer Vorteil der Kapitallebensversicherung als Altersvorsorge. Rendite sowie Sicherheit stehen im ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die investierten Beiträge sind sicher, ebenso die Mindestverzinsung. Minus kann der Versicherte nicht machen, das heißt, man wird nie weniger als eingezahlt ausgezahlt bekommen.

Die Erträge aus der Kapitallebensversicherung können zum Teil steuerfrei sein, unter bestimmten Voraussetzungen. Dies erhöht die Nettorendite zusätzlich. Die Beiträge berechnen sich aus dem Risikoanteil (Eintrittsalter des Versicherten), den Verwaltungs- sowie Abschlusskosten und dem Beitrag für den Todesfallschutz. Nach Ablauf des Vertrags zahlt die Kapitallebensversicherung die Beiträge, den Garantiezins (mindestens 2,25 Prozent) sowie die Überschussbeteiligung aus. Die Gesamtverzinsung variiert zwischen den Versicherungsgesellschaften zwischen 2,25 bis 6 Prozent, je nachdem, wie gut das Versicherungsunternehmen mit dem angelegten Kapital wirtschaftet. Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen eine vereinbarte Versicherungssumme.

Nachteile Kapitallebensversicherung
Zu den Nachteilen der Kapitallebensversicherung zählt die lange Laufzeit. Nicht immer kann
jedermann konstant über 10, 12 oder gar 20 Jahre in die Lebensversicherung einzahlen. Die persönlichen finanziellen Verhältnisse und Möglichkeiten können sich auch einmal ändern. Jedoch
gibt es für diesen Fall bei nahezu allen Versicherungsunternehmen die Möglichkeit einer
Beitragsfreistellung.

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